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Badroschka: Das Bad aus der Kiste

Pressemitteilung   •   Mär 08, 2019 15:28 CET

Konzeptstudie Badroschka burgbad, Foto: Constantin Meyer; burgbad
  • Das als Zukunftsstudie entworfene Konzept für ein modular zusammengestecktes Bad könnte den Umzug zum Kinderspiel machen
  • Badmöbelspezialist burgbad stellt die aus einem Kooperationsprojekt mit der Hochschule Hannover hervorgegangene Designstudie auf der ISH 2019 in Frankfurt vor


In Deutschland ziehen jährlich fast 14 Millionen Menschen um. Wer das öfter macht, etwa berufsbedingt, ist froh, wenn nur wenige Sachen in Umzugskartons verstaut werden müssen: das Nötigste an Hausrat und die ganz persönlichen Dinge wie Bilder, Bücher und alles, was mit Emotionen und Erinnerungen verknüpft ist. Und natürlich müssen auch die Möbel mit, an denen man hängt. Doch warum soll gerade das Bad, dieser so private und intime Bereich, von einem Umzug ausgeschlossen bleiben? Das fragten sich die Designstudenten Elena Gfroerer, Giulio Grasso und Philipp Cartier der Hochschule Hannover und liefern mit ihrer experimentellen Bad-Studie „Badroschka – pop up bath“ einen Lösungsansatz.

Der Entwurf entstand im Rahmen der von burgbad veranstalteten Workshop-Reihe „burgbad lab“, die der weltweit agierende Badmöbel-Hersteller 2017 startete. burgbad lab zielt auf zukunftsträchtige Themen ab und fördert nachhaltiges und Universal Design. Dafür kooperiert burgbad mit Hochschulen und lädt Studierende ein, Entwürfe zu gestalten, die diese Thematiken berücksichtigen. Um den Studenten die Möglichkeit eines objektiven Feedbacks durch ein Fachpublikum zu geben, werden die Ergebnisse aus den Workshops im Rahmen der neu geschaffenen Plattform burgbad campus auf branchenrelevanten Messen wie der ISH präsentiert.

„Bad verschachtel dich“

Fällt auf den ersten Blick vor allem die poppige Farbe von „Badroschka“ ins Auge, so ist es doch die außergewöhnliche turmartige Bauart und das modulare Montageprinzip aus verschiedenen Elementen, die das Bad erkennbar anders machen. Dabei deutet schon der Name „Badroschka“ auf das Prinzip der Verschachtelung hin, das die drei Design-Studenten ihrem zukunftsinspirierten Entwurf als Lösungsansatz für ein mobiles Bad zugrunde gelegt haben.

In seine kleinsten Einzelteile zerlegt, kann „Badroschka“ wie bei einer Matroschka-Puppe ineinander gestapelt und in einem einzigen Umzugskarton verstaut werden. Dafür sind die Formen der insgesamt vier Korpusse radikal einfach gehalten. Montageprinzipien und clevere Lösungen wie eine einklappbare Armatur sind offen nachvollziehbar und erschließen sich intuitiv. Das fertige „Pop-up-Bad“ konzentriert sich formal und technisch auf das Wesentlichste. Auf- beziehungsweise aneinander gestapelt ergeben die Module eine bis auf die Toilette komplette, um eine zentrale Wasserführung angeordnete Badgarnitur. Sowohl in ihrer Stapelung als auch in der Kombination der Farben Pink (Korpusse) und Schwarz (Armaturen, Waschbecken, Halterungen) ergibt sich eine aufsehenerregende und reizvolle Komposition, die gewollt an den bunten und geometrischen Memphis-Design-Stil der 1980er-Jahre erinnert.

Mut zu mehr Farbe

Mit ihrer Kombination von auffälligem Flamingo-Pink mit Acryl-Akzenten möchten die Designer in erster Linie ein urbanes, jüngeres Publikum ansprechen, das oft umzieht und Neonfarben und Branding gewöhnt ist. Dabei offeriert ihr portables Bad, das aus einem Material-Mix aus Acryl, lackiertem MDF und abgesetzten schwarz-metallenen Details besteht, ein Waschbecken, eine Dusche, einen drehbaren Spiegel in Langloch-Form und ein Stauraumelement, das Einblicke durch eine pink-transparente Acrylglasscheibe gewährt. Mit ihrem Entwurf wollen die drei Nachwuchsdesigner auch ganz allgemein für mehr Mut zur Farbe im Bad plädieren.

Workshop-Reihe burgbad lab sucht nach Zukunftskonzepten für die Industrie

burgbad sucht als innovationsgetriebenes Unternehmen und „hidden champion“ nach neuen, zukunftsträchtigen Konzepten, um Nachhaltigkeitsanspruch und Raumverdichtung mit dem Kundenanspruch auf Individualisierung des Lebensumfelds und generationenfähigen Komfort miteinander zu verbinden. Als erster deutscher Badmöbelhersteller mit dem Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM) ausgezeichnet, strebt burgbad als nächstes Ziel nach der CO2-freien Produktion auch das CO2-freie Produkt an. Universal Design und Nachhaltigkeit sind daher die Themen, die maßgeblich für das burgbad lab sind, in dem das Unternehmen gezielt den Austausch mit der jungen Designergeneration sucht.

Auf der Leitmesse der Sanitärbranche, der ISH 2019 in Frankfurt (11. - 15. März), präsentiert burgbad das Bad-to-go „Badroschka - pop up bath“ auf einem eigens für die burgbad lab-Kooperationen gestalteten Stand in Halle 3.1 (Stand A99).

Burgbad, deutscher Hersteller von Möbeln und Ein­richtungskonzepten für das Bad, wurde 1946 im westfälischen Bad Fredeburg gegründet. Seit 2010 ist das international agierende Unternehmen mit Produktionsstandorten in Bad Fredeburg, Greding, Lauterbach-Allmenrod sowie im französischen Nogent le Roi 100%ige Tochter der ECZACIBASI­-Gruppe. Die Marke burgbad bietet unzählige kreative Lösungen zur Verwirklichung von individuellen, stilsicheren Bädern in hoher ästhetischer und technischer Qualität. www.burgbad.com