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Bienen bei burgbad

Pressemitteilung   •   Okt 18, 2019 13:01 CEST

Mit dem burgbad Qualitätshonig von eigenen, am Werksstandort und Luftkurort Bad Fredeburg lebenden Bienenvölkern will der Badmöbelspezialist seine Kunden für das Problem des Artensterbens sensibilisieren. (Foto: Christoph Meinschäfer, burgbad)

Für den Badmöbelspezialisten aus Bad Fredeburg bedeutet Nachhaltigkeit mehr als Klimaneutralität bei der Produktion oder die Verwendung zertifizierter Hölzer. Mit einer Patenschaft für Bienenvölker auf ihrem Werksgelände will die burgbad AG über diese praktizierte Unternehmenspolitik hinaus ein Zeichen für mehr persönliches Engagement im Kampf gegen das Artensterben setzen.

 

Seit diesem Sommer leben bis zu 50.000 Honigbienen auf dem burgbad-Werksgelände im Hochsauerland. Der älteste burgbad-Standort im Luftkurort Bad Fredeburg liegt am Übergang zu Wald und Wiese im Rothaargebirge. Hier werden jetzt zwei Bienenvölker professionell betreut – und zwar von insgesamt vier auch als Imker tätigen burgbad-Mitarbeitern. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, hier vor Ort selbst aktiv zu sein“, erklärt Dr. Susanne Sollner. Die Leiterin Nachhaltigkeit bei burgbad freut sich schon auf die erste, in Geschenkgläser mit Firmenlogo abgefüllte Honigernte: „Neben unseren langlebigen und hochwertigen Badmöbeln gibt es also bald auch burgbad Qualitäts-Bienenhonig.“


Die Biene – neben der Honig- übrigens auch die Wildbiene – spielt eine zentrale Rolle für den Erhalt unserer Kultur- und Landwirtschaft, da sie während ihrer Nahrungssuche ca. ein Drittel aller landwirtschaftlicher Nutzpflanzen bestäubt. Doch NGOs und Imker warnen seit Jahren vor einem massiven weltweiten Rückgang der Bienenpopulationen durch Krankheiten, Pflanzenschutzmittel, Klima-Extreme, invasive Arten und Lebensraumverlust. Mit dem Wegfall der Bienen wäre die Nahrungsmittelversorgung der Menschen weltweit bedroht – mit den bekannten Folgen wie Hunger, Konflikten und Flüchtlingsströmen.


Angesichts der notwendigen lautstarken Debatte um den Klimawandel hat das wachsende Problem des Artensterbens es schwer, von der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Erst der im Mai dieses Jahres publizierte Bericht des Weltbiodiversitätsrates der Vereinten Nationen IPBES zur Artenvielfalt, in dem ein dramatisches Artensterben wissenschaftlich belegt wurde, weckt allmählich ein breiteres Bewusstsein für diese Gefahr. Demnach sind von geschätzt weltweit acht Millionen Tier- und Pflanzenarten rund eine Million vom Aussterben bedroht – mit dramatischen Folgen nicht nur für „die Natur“, sondern auch für den Menschen. Dafür verantwortlich sei u.a. die Übernutzung natürlicher Ressourcen, intensive Landwirtschaft und Umweltverschmutzung.


Insbesondere der Populationsrückgang der Insekten ist alarmierend. Laut der 2017 veröffentlichten und weltweit beachteten Krefelder Langzeitstudie hat in 27 Jahren die Gesamtmasse der Fluginsekten in 63 Gebieten Deutschlands um mehr als 75 Prozent abgenommen.


Die Biene als Kulturhelfer und Sympathieträger kann deshalb nur stellvertretend für die gefährdete Artenvielfalt stehen, die es zu schützen gilt. Mit seinem Engagement und dem burgbad Qualitätshonig als genussvollem „Türöffner“ will der Badmöbelhersteller mit seinen Kunden ins Gespräch kommen und dieses wichtige Thema in die Welt tragen. „Unser Ziel muss es sein, in möglichst vielen Lebens- und Geschäftsbereichen konsequent nachhaltig zu denken und zu handeln – im Kleinen wie im Großen“, so Dr. Susanne Sollner.


Nachhaltigkeit bei burgbad


burgbad engagiert sich für nachhaltiges unternehmerisches Handeln unter anderem durch den Beitritt zur weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung, dem UN global compact, und dokumentiert es durch ein transparentes Berichtswesen nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK). Durch die hohe Fertigungstiefe an den in Deutschland und Frankreich gelegenen Produktionsstandorten hat burgbad im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern, die ihre Produkte weitgehend aus Fremdelementen zusammenstellen, eine hohe Kontrolle über die Produktionskette. Alle unsere Möbel sind seit 2014 PEFC-zertifiziert, und das gesamte Möbelsortiment von burgbad wurde beim weltweit ersten, von der DGM verliehenen Emissionslabel für Möbel mit der bestmöglichen Emissionsklasse A klassifiziert. 2017 erhielt burgbad außerdem als erster deutscher Badmöbelhersteller das Label „Klimaneutraler Möbelhersteller“ der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel (DGM).



Burgbad, deutscher Hersteller von Möbeln und Ein­richtungskonzepten für das Bad, wurde 1946 im westfälischen Bad Fredeburg gegründet. Seit 2010 ist das international agierende Unternehmen mit Produktionsstandorten in Bad Fredeburg, Greding, Lauterbach-Allmenrod sowie im französischen Nogent le Roi 100%ige Tochter der ECZACIBASI­-Gruppe. Die Marke burgbad bietet unzählige kreative Lösungen zur Verwirklichung von individuellen, stilsicheren Bädern in hoher ästhetischer und technischer Qualität.  www.burgbad.com